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Trione

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2007

 

20.1.07
2007... another one
ich freue mich, und - für die Mitmenschen kaum zu ertragen, es vergeht kein Tag,
an dem ich nicht irgendetwas über Trione erzähle, neue Pläne aufstelle, neue
Ideen habe usw.
Aber es ist halt eine Krankheit, da kann man kaum was machen...
Da ich leider bisher noch keine besseren Bilder habe, nebenan das des gestrigen
Einkaufes und die Verwendung desselben:
1. Ein Problem des letzten Jahres war der Unterliekstrecker von Trione. Dieser lief über einen im holen Großbaum motierten Flaschenzug, der sich mit Vorlieben derart verknotete und sich einer Reparatur entzog (da nicht erreichbar), dass das der Unterliekstrecker bei mehr Wind nur von einem Bodybilder bedient werden konnte, das Fieren des Unterlieks klappte auch bei wenig Wind kaum.

Deswegen schneiden wir nicht den Großbaum auf (das war der erste Plan), wir beweisen Geduld und tauschen den klassischen, dreifach übersetzten Flaschenzug gegen einen kaskadengeführten Flaschenzug aus, anbei das Dynema 6 mm Seil (Bruchlast 1,6 t) und die Blöcke (Bruchlast jew. 700 kg.)

Des Weiteren zu einem anderen Patienten, siehe auch 2006 - dem Mastspibeschlag. Dieses Jahr steht die zweite Überarbeitung an. Die ganze Platte ist nicht massiv genug und verformt sich unter Druck - selbigen werden wir im kommenden Jahr erhöhen durch einen größeren Spi. Deswegen wir die Platte aufgedoppelt und es wird ein neues massives Auge angeschweisst (siehe Bild, Gewinde wird entfernt), dann geht der Baum auch unter Starkwindbedingungen schneller und leichter wieder raus.

Die Lärchenbilgenbretter unter der vorderen Luke sind den Belastungen des in der Luke stehenden Spimannes nicht gewachsen, sie werden nun massiv mit Gewindeschrauben verschraubt (und danach natürlich schön verstöpselt), die Holzschrauben haben sich nicht behaupten können.

Wie geht es weiter? Der neue Mastfußbeschlag ist gezeichnet, er ist in Auftrag gegeben.
Trione kommt bis Ende Februar in die Werft, wo der Mast angeschäftet wird, dort wird dann gleichzeitig in Eigenleistung Trione an- oder, wo nötig, abgeschliffen, teils neu gebeizt, das Deck teils neu verfugt, das Antifouling erneuert, die neue Antalchromwinsch wird am Mast montiert, der Mast lackiert... und dann kommt der übliche Faktor x - man wird vor Ort noch viel mehr zu Erledigendes sehen und hoffentlich auch machen.

Und mit jedem Tag rückt die neue Saison näher!

oben: 29.1.07: Da wird selbst der größte Jeep zum Spielzeug: Trione auf dem Weg in die wetter- und temperaturgeschützte Halle

 

 

 

 

 

 

10.2.07: Trione ist runter vom Hänger und in der Grube

unten: 11.2.07: Die Überwasseraußenhaut ist quasi abgebeizt - quasi weil: ein unbeugsamer Lackbereich unter dem Achterschiff schreit nach einer zweiten Behandlung, anscheinend ist der Lack dort noch fitter.

3.2.07: Die Arbeit beginnt: Erstens: Sichtung. Dabei weist mich der Bootsbauer darauf hin, dass Ihm der Bug irgenwie nass vorkommt. Des Weiteren erzähle ich Ihm kurz, was ich in den 4 Wochen in der Halle vorhabe: Boot komplett abziehen usw.
Darauf meint er, dass ich das niemals schaffen kann, außer ich nehme Urlaub. Also heißt es Abstriche zu machen: Dieses Jahr wird die fleckige (da teilweise die Beize fehlt und helleres Mahagoni durchschimmert) Außenhaut abgezogen, dabei wird der Bugbereich genau untersucht, es werden Stöpsel neu gesetzt, an diesen Stellen werden dann gleich die rostigen Stahlschrauben der Stahlspanten durch Edelstahl ersetzt. Das Deck und die Cockpitsitzflächen werden angeschliffen und erhalten einige wenige Lackschichten. Am Deck wird die Fugenmasse wo nötig repariert, usw...
Hinzukommt der Mast, diese Baustelle lässt sich erst nach dem Absägen des faulen Stückes umreissen.

Denn - mein Ziel ist es, Triones Zustand zu erhalten immer noch weiter zu verbessern, und dazu gehören regelmäßig Arbeiten, die jenseits einer weiteren Lackschicht sein müssen.

Also beginne ich mit dem Abziehen des Rumpfes, und sofort stoße ich auf eine nasse Stelle (siehe Bild und Pfeil), deren Ursache in den nächsten Tagen zu klären ist, das Deck jedenfalls ist dicht.
Eine Ursache könnte ein Kielbolzen sein, der unter der Edelstahlschutzschiene am Bug unter Wasser nicht verstöpselt war (nur ein bisschen mit Sika verklebt), er könnte Wasser ziehen.

Wir werden sehen..., wie immer wohl mehr als uns lieb ist! ;)
Aber besser früher als später



kleine Freuden Teil 1: Beim Abziehen wird festgestellt, dass einige Holzstöpsel neu gesetzt werden müssen, da darunter alte Stahlschrauben rosten. Diese müssen durch Edelstahl ersetzt werden. Nun, wenn es zu spät ist, ist mir klar, das ich VOR dem Abziehen in den letzten Monaten schon alle Stöpsel aufschleiffen und alle bedenklichen heraus nehmen hätte müssen.
So aber werden nur die vom Bootsbauer bemängelten entfernt und ersetzt, weitere werden wohl in den kommenden Jahren anfallen.

Kleine Freunden Teil 2, unten: Ein Astloch und wie man damit umgeht: im Vorsteven, verspachtelt mit einer undefinierbaren weichen Masse.
Hier wird vom Bootsbauer ein Spunt eingeleimt

Nachtrag Mitte März:...Irrtum, siehe weiter unten...

oben: Sieht ekelhaft aus - ist es auch, bzw. ein bisschen giftig, aber es hilft. Abbeizgel der Firma Molto, 4,5 l für die ganze Überwasseraußenhaut (teils zwei Arbeitsgänge).
Satt aufstreichen, 1 Stunde oder gerne länger warten, dann mit Spachtel, Abzieher oder Japaneisen abziehen, geht ziemlich gut. Die weiße Wasserlinie bedarf mehrer Arbeitsgänge, da sind viele Schichten in den Jahren zusammengekommen, sie wird wohl jeders Jahr aus optischen Gründen um eine oder zwei Schichten ergänzt.

unten: kleine Freunden Teil 3: Bei Abstützen nach dem Absenken der Schiffes in die Grube drückt es am Vorsteven ein Stück Holz weg, das wohl nur mit Spucke oder Ähnlichem angeklebt wurde...
Aber kein größeres Problem







Die Winsch für den Mast ist da! Eine optische und funktionale Aufwertung am Mast durch die Fa. Antal (Model W 16 St, ein Gang, selbstholend)

unten: Stahl - Rost - Holz - Zeit: das Ergebnis ist Holz, das die Konsistenz von Kohle hat - es lässt sich in trockenem Zustand in Stäbchen zerbröseln.

Hier wird ein Spunt eingesetzt

oben: 14.2.07: Mit meinem Bootsbauer inspiziere ich die Außenhaut nach aus dessen Sicht unsichern Stöpseln, diese werden mit Klebeband markiert, siehe Bild.
Und wieder... der Faktor x... es sind nicht, wie oben geschrieben, "ein paar Stöpsel", sondern ... 100 Stb. und 60 weitere Bb...
Erst werden alle markierten Stöpsel entfernt, dann werden mit tatkräftiger Hilfe der Freundin (ein hobbykompatibles Wesen... ein Traum - ich im der Enge des Rumpfes, Sie außerhalb zum gegenhalten und Auffinden der richtigen Niete- " z- B. dritte Planke, untere Niete") Kupfernieten (in den Holzspanten) und alte Stahlnieten und neue Edelstahlschrauben (aus der Restauration 1998) entfernt. In den folgenden Tagen werden die Stöpsellöcher tiefer gebohrt, dann werden die Kupfernieten (Holzspanten) durch neue, die Stahlnieten (in den Stahlspanten, jede dritte) durch Edelstahlschrauben mit Muttern ersetzt, da das Stahl unter den Holzstöpseln irgendwann rosten muss und die Stöpsel herausdrückt und - weiteren Schaden anstellt, siehe unten links




oben Edelstahlschraube (mit Beilagscheibe), unten rostige Stahlniete


...oh wie langweilig sind Plastikboote... ;)

unten: Entwarnung: der faule Bereich beschränkt sich auf die unteren zwei Meter, eine Schäftung darüber ist ausreichend.
Aber - da der Mast insg. hohl ist, auch an den wichtigen Stellen wie Saling, werden diese Beschläge demontiert und es werden Buchsen um die durch den Mast gehenden Bolzen gesetzt, so wird die Belastung auf den Mast reduziert.

oben: 19.2.07: der spannende Moment: der untere Teil des Mastes wird fachgerecht vom Rest getrennt, das Ergebniss - siehe unten links!

unten: Eintrümpelung: Die Reste der Heizanlage werden entfernt. Einerseits schade, andererseits wurde der Heizkessel schon 2004 demontiert, die Heizkörper also funktionslos und - weniger ist mehr - mehr Platz, bessere Luftzirkulation, weniger Gewicht






oben: 24.2.07: frühmorgens um 3 Uhr nachts, nach 10 Stunden Arbeit am Schiff am Stück sind die ersten 180 Stöpsel in mit Mahaginistaub gefärbtem Epoxy gesetzt (davor wurden 80 Kupfernieten und 100 Edelstahlschrauben neu gesetzt), beim Schleifen werde bestimmt noch mehr auftauchen...

Zwischenbilanz: Seit 1.2 bis 25.2., ich 79 reine Arbeitsstunden, die Freundin 29...


4.3.07: Faktor X... oder Lektion 7: Bolzen, die durch den ganzen Kielbalken gehen (um z.B. das Vorstag abzufangen), müssen zum Wasser hin vernünftig verstöpselt werden, sonst.... siehe Bild.
Aber nun ist geklärt, warum der Lack in dieser Region immer Probleme gemacht hat (Feuchtigkeit).
Wie das Problem gelöst wird, folgt in den nächsten Tagen

2.3.: es geht weiter: Die Außenhaut wird mit 60 er, 80 er und 120 er Papier geschliffen, und das Holz, das da zum Vorschein kommt, mach Freunde!
... dass dabei weitere 30 Stöpsel zum Tausch anfallen weniger..., aber so werden wenigstens die Stahlnieten weniger ( Austausch durch Edelstahschrauben)

Des Weiteren parallel u. A. Neuverchromen der Bullaugenverkleidungen, neue Glasbullaugenfenster (anstatt verkratztem Plexi), eine neue Halterung für die Batterie (Verkleidung mit Mahagonisperrholz), Überarbeitung der Persenning usw. usw....

8.3.07: da lacht der Bootsbauer: ein hohler Vorsteven! Sehr unkonventionell. So lässt sich auch die Nässe in diesem Bereich erklären.
Maßnahme: der Vorsteven wird bis ca. 1 m unter die Wasserlinie auf kompletter Länge mit Eiche verstärkt.

 

 





oben: der Beschlag für den neuen Mastfuß ist fertig. Der Beschlag ist am Boden offen, in den Mast wird ein Edelstahlrohr eingearbeitet, so das eventuelles Wasser aus dem Mast abfließen könnte (bei mehr als hundert Schraubenlöchern weiss man ja nie).

unten: Die Bullaugenrahmen der Kajüte sind neu verchromt, die beiden der vorderen Luke sucht noch einen Fachbetrieb, sie müssten neu hergestellt werden

oben: das wird das neue Maststück. Jeweils zwei Sprucebalken werden mit Epoxy verleimt.

unten: neue Beschläge: Die neue Jumpsaling und der nun hoffentlich endgültig perfektionierte Spibaummastbeschlag (immerhin die dritte Version
in zwei Jahren)







oben, Ende Mitte März 2007. ja, es ist nicht alles gut, was man nicht sieht...
ein Großteil des Vorstevenkiels bedarf eines Bootsbauers, hier wurde in der jüngeren Vergangenheit nicht optimal restauriert...
... der Traum vom frühen Wassern hat sich zerschlagen, im Gespräch ist Mitte Juni...
nicht schön, aber es hilft nichts, dem Schiff soll es gut gehen..
ABER: TRIONETÖRNS gibt es trotzdem ab Mai, nur mit anderen 40 ern!

31.3.07: Trione musste heute leider aus der Halle und steht nun wieder im Winterlager, wo Sie in den kommenden Tagen vom Bootsbauer inspiziert wird, bei dem der Vorsteven ab Mitte Mai repariert wird. Bis dahin wir im Winterlager soviel gearbeitet wie möglich (Schleifen, weitere ca. 200 Nieten ersetzten und Stöpsel setzen, beizen, lackieren, usw.)
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

unten: und damit Wasser, das in den Mast eindringen konnte, abfließen kann, würde ein Edelstahlrohr eingearbeitet, das das Wasser in die Bilge leitet

 

oben: 3.4.07: Der Mast ist angeschäftet, aus vier Kantstücken Spruce,
verleimt mit Epoxy, bis 40 cm über Fuß hohl

unten: Triones Lager im April
Stand 19.4.07: weitere 60 Kupfernieten wurden ersetzt, das Schleifen
(der Außenhaut) ist beendet, nun wieder alles verstöpseln und
verschleifen, dann geht das Lackieren los (damit die Gute nicht noch mehr austrocknet).
Der Mast ist mittlerweile auch schon grob in Form gebracht, der Feinschliff
folgt in den kommenden Wochen





oben: 2.5.07: das Schleifen der Außenhaut ist (hoffentlich) beendet, in vier Arbeitsgängen wurden ca. 300 Nieten (Stahl & Kupfer) erneuert (bzw. Stahl durch Edelstahlschrauben ersetzt) und mit tieferen Stöpseln versehen, und - beim genauen Hinsehen tauchen immer neue Aspiraten auf..., aber irgendwann ist Schluss.
Und so wurde die Außenhaut heute mit Interstain (Fa. international) einmal gebeizt.
Der Mast ist nun auch fertig und bereit zum lackieren.

unten: 9.5.07: endlich geht es voran: Trione kommt in die Werft, dort wird bereits am selben Abend mit der Kielreparatur begonnen.

oben: 5.5.07, die ersten Lackschicht mit Sikkens Clear Varnish UV Extra (25 % verdünnt mit Owartrolöl), Trione wird heller als bisher

unten: 12.5.07: Hut ab, ich bin begeistert, die Werft hat Mitleid und überschlägt sich!
Alles faule Holz wurde bereits entfernt, dann wurden die gravierenden Stellen ausgefräst und alles mit Eiche bis zum Plankenniveau aufgefüllt und verhobelt. Das neue Stevenstück wurde hergestellt und ist bereit zum Einbau





oben: 12.5.07: auch der Bugbereich ist schon bearbeitet, die
Eichenstücke sind bereitsverleimt, als nächstes müssen sie verhobelt werden.
Wasserung - ca. Mitte Juni

29.5.07: das ist er - der neue Bug, schönste Eiche, kerngesund !

oben: 17.5.07: Der Kielbalken ist praktisch fertig, nur noch verhobeln (und dann kommt wieder mein Part (beizen, lackieren), nun wird noch der Spiegel verbessert,
die Mahagonisperrholzplatte ist an den Nähten nicht ganz dicht, so könnten die Rumpfplanken auf Dauer dort faulen.
Der Mast hat auch schon 9 Schichten Lack (21.5.), das wird
Wasserung (Ziel): vor der Münchner Woche ab 15.6.!

29.5.07, unten: das ist das neue Heck, Mahagonisperrholz; nun ist das Heck wieder dicht, die Plankenenden können nicht faulen

Weiteres Vorgehen: (Fast) jeder Abend gehört nun dem Boot am 9. ist das Einkrahnen geplant
mal sehen, ob es klappt!






3.6.07: Das Deck wird mit einer Schicht Schoner veredelt bzw. geschützt (siehe Bild, hinterer Teil, wobei wir feststellen, das wir nicht fein genug geschliffen haben, der Lack ist ein bisschen matter als nötig. Aber für diese Saison muss er es tun, im kommenden Winter wird das Deck abgezogen und 2008 ist Trione dann noch ein Stück schöner!

8.6.07, 3.30 Uhr morgens - die ersten Beschläge sind montiert, die Außenhaut hat Ihre letzte Lackschicht (bis November) erhalten

3.6.07: die Wasserlinie ist wieder markiert, die Grundierung (Primocont) wird von meiner mehr als geduldigen Verlobten raufgezogen.
4.6.07: alle Kielbolzen sind nun wieder gesetzt und verstöpselt, somit kann der Kielbalken im Unterwasserbereich grundiert werden; die Außenhaut hat nun sechs Schichten.
-> wir sind im (aktuellen) Zeitplan!

8.6.07, 3.30 Uhr morgens - die Wasserlinie ist dran!

-> wir sind im (aktuellen) Zeitplan!









der 9.6.07, oben: ziemlich spät im Jahr, aber es ist vollbracht: nach 230 Stunden (zzgl. 50 Stunden meiner Freundin) sind wir mit Trione auf dem Weg zum Mastholen

unten: wieder ein kleine Freude, wenn etwas klappt: das Heissauge wurde genau an der richtigen Stelle eingebaut - nie wieder Gurte, weniger Belastung für den Rumpf und den (2 Tage alten) Lack

oben: mit Mast zur Werft nach Bernried

unten: nicht anders zu erwarten: Trione schwimmt nun nicht, Sie hängt, das Volllaufen hat gerade einmal 2 Minuten gedauert, es klang wie ein Gebirgsbach







 

links: nun hat Trione bis Montagmorgen Zeit, (halbwegs) dicht zu werden, dann wird der Mast gestellt.

Dienstag, 12.6.07: Trione schwimmt, der Mast ist gestellt, am Donnerstag
wird trainiert und am Freitag ist schon der erste Auftritt bei der Münchner Woche
in Tutzing

Es folgt - das Segeln/der Sommer
(bei einer Traditionsklasse mitunter (leider) nur Nebensache ;)


18.6.07: Die Münchner Woche ist bestritten, nichts kaputt, alles hat funktioniert, nun endlich kommt der Sommer und wieder ruhigere Abende!

2.7.07: Trione hat bei der Internen Sommerregatta des AmSC die Traditionsklassenwertung gewonnen! Und das bei traumhaften Wind...ja, nun macht sich Trione wieder beliebt!
Und es wird weiter verbessert: die häßlichen Sperrholzkojenböden werden im Mitschiffsbereich gegen geölte Lärchengrätlinge ausgetauscht.







oben: "gebastelt"
erste Regatta 2007: noch am Regattasamstag wird getrimmt und gebastelt - wie eigentlich die ganze Sommersaison - solange wir nicht immer erster werden, gibt es immer etwas zu verbessern, neben Regattaverbesserungen eine Aufwertung ; Foto C. Kuhn

unten: "trainiert":
Münchner Woche, Ammerlander Interne (erfreulich), Ambacher Traditionsklassenregatta (tolle Langstrecke am 28.7., 11 sm in 2,25 h, Wind 4 +, Ergebniss Nebensache - da ist noch Luft drin ;) ; Foto C. Kuhn

oben: "genossen":
Regattatraining mit Gast im "Schwiegermuttersitz" im nicht immer sommerlichen aber oftmals erfreulich windreichen Sommer 2007; Foto C. Kuhn

unten: "eingepackt":
bei bis zu Windstärke 11 und fast 5 km offenem Wasser nach Luv nimmt das gute Befestigen der Persenning eine wichtige Stellung ein. Zudem wird im Juli die Bojenkette ausgetauscht - sicher ist sicher; Foto C. Kuhn





links: "geträumt"
wie oft geht man am Abend noch einmal zu Wasser und schaut hinaus zu Ihr, oder schwimmt bei Sturm hinaus...

... der Winter und all die Arbeit ist nicht vergessen, aber man weiß wieder deutlicher, warum das Ganze; Foto C. Kuhn

Große Ammerlander Sommerregatta - 111 Jahrfeier AmSC
Samstag kein Wind aber Sonntag! - hier Bilder.
Trione hat gut gekämpft, nachdem nun die Mannschaft und der grobe Trimm stimmen, geht es um die weitere Verbesserung.
Ein, so hoffen wir, gewichtiger Grund für die mittelmäßigen Regattaergebnisse könnte die teils starke Luvgierigkeit sein. Somit werden wir den 2005 aus optischen Gründen nach hinten geneigten Mast wieder senkrecht stellen und dann die Wirkung dieser Maßnahme anschauen. Die Luvgierigkeit wird auf jeden Fall gelöst, hoffen wir, dass es mit einfachen Mitteln geht.
Da Tore Holm sich beim Zeichnen des Schiffes etwas gedacht hat, besteht Hoffnung :)

15.8.07: der Mast steht wieder senkrecht, sieht nicht sooo sportlich aus, aber wenne s hilft...
21.8.07: Nach Rücksprache mit diversen Schärenfachleuten aus Stockholm ist das mit der Luvgierigkeit wohl einfach ein Beziehungsproblem (zwischen Mensch und Boot). Je nach Windstärke braucht so ein Boot verschiedene Segel (großes oder kleines Vorsegel, gerefftes Großsegel) und verschiedene Trimms. Man kann wohl nicht in eine Schäre steigen und nach 2 Jahren das Boot verstehen (wenn man neben dem Segeln auch noch Zeit für andere Dinge braucht...)

... wir werden an der Beziehung feilen ;)



27.8.07: erste Segelversuche mit den geraden Mast sind erfolgsversprechend - Trione liegt deutlich williger in der Hand bei mittlerem Wind.
Eine Sache muss aber kommenden Winter gelöst werden: a muss das Ruder/die Pinne geradegestellt werden und b muss das Spiel aus der Ruderwelle. Das Spiel resultiert aus zwei Kardangelenken, dank derer die Pinne am achterlichen Ende des Cockpits und nicht, wie ursprünglich, mitten im Cockpit positioniert ist.

Bild links: August 07: damit es auch im Sommer nicht langweilig wird, habe ich beschlossen, die häßlichen, gestückelten, immer durchs Schiff rutschenden Sperrholzkojenböden durch die links zu sehenden Gebilde zu tauschen: Lärche, 10 mm stark, von unten verschraubt, 8 x mit Owartrol D1 geölt. Das kleine Teil in der Mitte ist die Mastfussumfassung.

Ich finds schön!

 

22.10.07: die Tage und Wochen vergehen, gestern hat es Schnee gegeben... aber die Hoffnung auf noch einen schönen Segeltag stirbt zuletzt. Noch 1,5 Wochen bis zum Auskranen... schaaaaaade, jedes Jahr das selbe...



oben: 1.11.07: Allerheiligen (in Bayern), gediegenes Absegeln (Überführungsfahrt zum Kranort) zu sechst, mit Kuchen und Tee und - 2 er Ostwind und Spinnacker!
.... ein Traum, dieser Moment muss nun bis zum April 08 vorhalten!
Und im Hintergrund sk 30 Miandra, in selbiger Sache unterwegs - und schon haben wir wieder ein bisschen Regatta!

unten. 2.11.07: ab ins Lager

->Resume 2007: insg. ca. 300 Stunden Arbeit reingesteckt, 15 x gesegelt, nur zwei Regatten, aber... einfach Sucht... und im kommenden Winter wird kaum etwas gemacht, Trione steht gut dar (nur Arbeiten ad der Ruderanlage, Außenhaut 1 - 2 x lackieren, USchiff vom Sikaflex befreien und zwei Schichten neu drauf)

oben: 2.11.07: auskranen am Heisstropp - ich bin immer noch fasziniert, dass das Gleichgewicht so perfekt getroffen wurde!


 

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